17. Juli 2016

Ergänzende und Nacharbeiten, Sanitär komplett und viele Regale...

Lasst die Spiele beginnen, oder so änlich. Die Nacharbeit an der Türschwelle im Gästeklo hat begonnen. Danach konnte sich der Fliesenleger gleich den Fliesen widmen, welche an der Türseite an der Wand hingen. Diese waren schräg bzw. kippten oben. Dies war dem großen Abschlussprofil geschuldet. Nach einigem Hin und Her war es schließlich der Bauherr, der dem Fliesenleger bat das Klebebett etwas stärker zu machen um dem optischen Kippen der oberen fliesenreige vorzubeugen. Auch die Silikonfugen musste er an mehreren Stellen erneut ziehen.


Die Bauherrenschaft bei der Beschaffung hat für die Bestellung, u.a der Badewanne, genau gemessen. Weshalb eine konkrete Vorstellung bei der Bemusterung der Sanitärobjekte vorhanden war. Jedoch hatten wir den Fliesenspiegel nicht auf dem Plan - und so fehlte am Ende doch ein ganzer Zentimert. Um diesem ragte die Badewanne in den Fensterrahmen. Zudem kommt, dass die Wand nicht eben sondern eher leicht gebogen ist - weshalb die Wanne nun an einem Ende etwas von der Wand absteht. Aber eingeklebt ist eingeklebt. und gefliest ist sie auch schon. Hier hat mehr als eine Partei geschlafen... 


Der Bauherr beschäftigte sich in dieser Woche mit dem Einbringen der Regale in die Ankleide und die Speisekammer... Eine dankbare Aufgabe, bei der er das anwesende Gewerk nicht ständig vor der Nase hatte...


 

Die Zeit der Bautoilette hatte in dieser Woche auch sein Ende gefunden. Firma Dumaschefski montierte die Sanitärobjekte!



auch der Materialcontainer der Hausbaufirma wurde nach mehrmaligem Anmahnen endlich abgeholt! Es läuft würde ich sagen


 
Ein Lichtblick! Eigentlich hätte der Schornsteinfeger Urlaub bzw. er hat Urlaub. Aber die liebenswürdige und charmante Art der Bauherrin ließ sein Herz erweichen und er kam und nahm die Brennstelle, unter Auflagen, ab. Offiziell wurde die Brennstelle wie bereits geschrieben abgenommen. Es sollte jedoch noch eine Einhausung der Abluftleitung in der Abseite hergestellt werden. Ferner forderte der Schornsteinfeger eine Bescheinigung über die Wärerückgewinnungsanlage, in der Versichert wird, dass es nicht zu Unter- oder Überdruck kommt.


Der Tag der Bauabnahme. Wieder wurde im Vorfeld Neuhaus's Spitzenprodukt bemüht (Klebepunkte) und wieder gingen wir die Baustelle ab. Eine Bescheinigung für das WekaFlex lag bis heute noch nicht vor. Im Protokoll wurde jedoch vermerkt, dass das WekaFlex noch einmal abgezogen und entweder erneut montiert oder eine Windfeder (Metallband) eingebracht wird. Auch die Forderung des Schornsteinfegers wurde aufgenommen. Ferner wurde an der Terassentür in der Küche eine ausgebrochene Stelle durch den Baubegleiter moniert (oben am Schanier). Hier ist Spachteln notwendig. Die Tür zum Gästezimmer wurde immer noch nicht ausgetauscht. Und noch zwei drei andere Dinge.


Das erste Möbel wurde umgezogen. Ein beauftragtes Unternehmen holte am Freitag morgen das Wasserbett aus der Wohnung am und baute es im Schlafzimmer des Hauses wieder auf! 


Gegen Ende der Woche waren dann auch die Vorhänge montiert und das Bett bezogen


Bloss der Fliesenleger war noch immer nicht fertig. Es gab stetig Wechselspiele zwischen Begutachten, Punkte kleben und nacharbeiten. Anlass waren zum Beispiel die oberste Fliesenreihe an der Badewanne (Schräg/kippend) oder die sichtbare Schnittkante der Fliesen an der Duschwand nach dem verfugen. Vor dem Nacharbeiten kam es regelmäßig zu Auseinandersetzungen mit dem Chef. In des zog sich der Bauherr zurück und überließ das Feld der Bauherrin. Das wahren der Contenance wurde zunehmend unmöglich für ihn. Folgende Punkte wurden immer wieder bemängelt:

Finger- / Fingernagelabdrücke in den Silikonfugen
Art und Ausführung der Silikonfugen in Gänze (Fugenbreite, Fussbodenabschluss)
Mangelhaftes Verfugen der Fliesen (auch bzw. gerade in der Dusche)
Loser Steckdoseneinsatz im Gästeklo


Am Abend der Bauabnahme war es dann soweit... Die Bauherren genossen das erste Mal die Ruhe und ein fürstliches Mal...


...nebst deliziösem Wein ( eher Essig wie sich später herausstellte) auf der Terasse!
 

Nur jener, welcher den härtesten Job auf dem Bau hatte, der ging leer aus!

 






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